Nervosität und Lampenfieber scheinen die Hauptprobleme von Rednern zu sein. Zittrige Knie, eine flache Atmung, ein flaues Gefühl im Magen. Hat das Leiden denn nie ein Ende? Wie Du damit umgehst…


Manche von uns scheint das Lampenfieber auch nie mehr vollständig zu verlassen; diese Hoffnung muss ich den meisten von euch rauben. Das Lampenfieber wird vermutlich nie ganz vergehen. Die Schweissausbrüche, Übelkeit, zittrigen Knie und der ausgetrocknete Mund, die brüchige Stimme und die schnelle Atmung werden dich vermutlich noch etwas begleiten. Aber, das Lampenfieber verändert sich mit der Zeit und Du kannst die Energie, welche im Lampenfieber steckt für dich und dein Publikum nutzen lernen.

Die Nerven beruhigen klappt auch von aussen nach innen!

Es verändert sich schon sehr viel, wenn Du dir bewusst machst, dass das Lampenfieber kommen wird, wie es sich anfühlt, und wann es auch wieder vorbei geht und dem Gefühl Platz macht, dass Du es geniesst, vor Deinem Publikum zu stehen.

3 Tipps gegen Lampenfieber

Wenn Du gegen die Symptome der Nervosität, sprich Lampenfieber ankämpfen möchtest, kannst Du 3 Ansätze verfolgen:

  1. Lindere die am einfachsten zu lindernden Symptome
  2. Beruhige dich innerlich, um die körperlichen Symptome zu reduzieren
  3. Beruhige dich äusserlich, um innere Ruhe zu schaffen

Am einfachsten zu lösen ist der trockene Mund. Kaugummi und Wasser schaffen hier Abhilfe – nicht nur vor Deiner Rede oder Präsentation, sondern trinke auch während der Präsentation genügend Wasser. Ein gefülltes Glas reicht meist nicht und aus einer Flasche alle 5 Minuten nachzuschenken ist auch nicht ideal. Frage ganz einfach bei den Organisatoren nach mehreren Gläsern und halten Sie diese in Deinem Rednerpult bereit. Es empfiehlt sich, auf stilles Wasser ohne Kohlensäure auszuweichen. Wenn Du nervös sind und zu schnell trinkst, kann es sein, dass sich die Kohlensäure „bemerkbar macht“, was es eher zu vermeiden gilt.

Um generell etwas mehr innere Ruhe zu schaffen gibt es die verschiedensten Techniken. Ich habe Kunden, die gehen vor Vorträgen schwimmen oder im Wald spazieren, andere praktizieren eine der verschiedenen Yoga-Arten; es kommt ganz auf dich an, was dir gut tut und was dir zu mehr Wohlbefinden verhilft.

Unmittelbar vor einer Präsentation steigt die Spannung und die innere Ruhe schwindet, egal wie viele Längen Du nun im Schwimmbad zurückgelegt hast. Der Puls steigt, damit verbunden beginnt ein leichtes Schwitzen, die Atmung wird schneller, körpersprachlich ziehst Du vermutlich die Schultern hoch und nach vorne. So bekommst Du noch weniger Raum, um zu atmen, wodurch sich wiederum die Atmung beschleunigt, und die Nervositätsspirale nimmt ihren Lauf… es sei denn, Du unterbrichst diese.

Es gibt hierfür eine spannende Übungen aus der Atem- und Sprechtechnik gegen Lampenfieber:

Übung 1: Stehe mit den Füssen hüftbreit auseinander, die Arme liegen seitlich am Körper an. Ziehe nun Deine Schultern so weit hoch, wie es nur geht und halten Sie diese Spannung für ein paar Sekunden. Lasse nun Deine Schultern fallen.

Weitere Tipps zum erfolgreichen Auftritt, dem überzeugenden Vortrag und der stimmigen Präsentation gibt es nebst spannenden Moderationstipps bei uns im Newsletter und in unseren Seminaren.

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